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Monthly Archives:April 2016

Tom Cook und Apple

Apple: Tim Cook zeigt politisches Engagement

Tim Cook, Apple Vorstandschef, engagiert sich immer mehr zu politischen Themen. Auch dann, wenn es um brisante Themen wie der Gleichberechtigung Homosexueller geht. Wie sich sein politisches Engagement auf das Unternehmen Apple auswirkt, haben US-Wirtschaftsprofessoren anhand einer Studie herausgefunden.

 

Cook marschiert an vorderster Front

Gegen ein Gesetz zur Wahrung der „religiösen Freiheit“ im Bundesstaat Indiana zu protestieren, hat zunächst einmal nichts mit dem Unternehmen Apple zu tun. Cook, der sich selbst vor zwei Jahren als homosexuell ortete, sah dieses geplante Gesetz als Freibrief zur Diskriminierung von Homosexuellen und ließ dies auch öffentlich kundtun. Das Gesetz wurde modifiziert. In North Carolina sollen Transsexuelle nur noch Toiletten benutzen, die ihrem Geschlecht laut Geburtsurkunde entsprechen…Apple

Einen ausführlichen Bericht zum Thema finden Sie hier.

Bettina Salerno
Landwirte

Landwirte fahren zurück

Landwirte mussten schon immer mitdenken. Welche Kartoffel bevorzugt wird, wie Äpfel aussehen sollten, oder welche Tomate besonders gut schmeckt. Der Kunde ist König. Sein Geschmack auch. Die Landwirte reagierten prompt und passten ihre Produktion blitzschnell dem Verbraucherverhalten an. Das tun sie auch jetzt und wahrscheinlich mehr denn je.

Landwirte befinden sich im Umbruch, denn nun heißt es für sie wieder etliche Schritte zurück zu gehen. Zur Natürlichkeit, zur Nachhaltigkeit, zu den Wurzeln ihres Tuns. Der Kunde verlangt Slow-Foot und das waren landwirtschaftliche Produkte früher grundsätzlich.

Eisbergsalat-Setzling. Foto: Salerno

Eisbergsalat-Setzling. Foto: Salerno

Der Ruf nach Bio und Regionalität wird lauter

Es ist weder ein Zufall, noch ist es Berechnung. Der Ruf nach Obst und Gemüse aus der Region wird lauter – die Menschen wollen sich gesund ernähren. Das Bewusstsein der Verbraucher  für gesunde Produkte, die hier in der Region angebaut und geerntet werden, wächst. Die Wertschätzung der regionalen Produkte ist keine Modeerscheinung, sondern bitterer Ernst.  Pestizide, Herbizide, Düngemittel, Wachstumsbeschleuniger und Co. lassen zwar schnelle Ernte einfahren, doch gesund ist anders. Das weiß der Verbraucher und er reagiert.

Landwirte setzen auf Ursprünglichkeit

Die Landwirtschaft passt sich wie gewohnt dem Verbraucherverhalten an. Bio und Regionalität stehen bei den meisten Bauern nun ganz oben auf der Agenda. Salate, Tomaten, Möhren, Kohlrabi, Grünkohl, Sellerie und Obst. Sie werden unter strengsten Auflagen und Kontrollen speziell für Abnehmer angebaut, die regionale Produkte aus kontrolliertem Anbau in ihrem Sortiment anbieten wollen. Beispielhaft genannt ist hier die Eigenmarke der EDEKA Rhein-Ruhr „meinLand.“ Sie steht für Transparenz und Nachhaltigkeit regionaler Produkte. Aus der Region, für die Region wird bei dieser Marke groß geschrieben.

Die Franzosen machen es vor

Ausgerechnet unsere europäische Feinschmecker-Fraktion macht uns vor, dass auch B-Ware in der Obst- und Gemüsesektion durchaus köstlich ist und verarbeitet werden kann. In Frankreich eröffnen immer mehr Gemüse- und Obstgeschäfte, die krumme Gurken, verwachsene Möhren, oder zu kleine Kartoffeln anbieten. Die Idee scheint brilliant, denn die „Ausschussware“ läuft 1A über die Theken. Ein Deutscher Discounter bietet seit kurzem ebenfalls die „krummen Dinger“ in seiner Auslage an.

Das Bewusstsein der Verbraucher wächst. „Back to the nature“, zurück zur Natur. Für den Landwirt kann diese Entwicklung nur positiv sein. Denn ob A, B oder C, in jeder Frucht steckt für ihn gleichviel Arbeit.

Der Eisbergsalat ist des Deutschen liebster Salat. Foto: Salerno

Der Eisbergsalat ist des Deutschen liebster Salat. Foto: Salerno

 

Bettina Salerno